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letzte Änderung:
2026-01-24 18:17

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Kurzübersicht zu den Diensten im Fediverse

Alle diese Dienste sind föderiert, d. h. haben keinen zentralen Server. Vielmehr werden Server von einzelnen Personen, Gruppen oder Institutionen wie Unternehmen, Universitäten, Vereinen, Städten, Ländern, Kommunen usw. betrieben. Sie tauschen untereinander Nachrichten aus – ganz ähnlich, wie man das von Mailservern bereits seit Jahrzehnten kennt. Es ist ja auch egal, wo man seinen Mailaccount hat: Alle können Mails von anderen Mailaccounts empfangen und an sie senden.

Die Software ist frei und kostenlos erhältlich. Die Kosten für den Serverbetrieb muss jeder Betreiber selbst stemmen, weshalb dafür gelegentlich um Spenden gebeten wird.. Die Einrichtung eines Accounts auf einem Server ist häufig frei und kostenlos verfügbar. Mit Beiträgen im Fediverse kann kein Geld verdient werden – also anders als beispielsweise bei Instagram und Youtube. Dafür ist das Fediverse frei von Werbung.

Das Verfolgen von Aktivtäten anderer kann nicht nur über Instanzen eines Dienstes hinweg, sondern in vielen Fällen auch über Dienstgrenzen hinweg. Beispielsweise kann von einem Mastodon-Account einem PeerTube-Account gefolgt werden. Ein Account kann auch von einem Server auf einen anderen umziehen und dabei die Follower mitnehmen.

Einige Dienste haben sehr prominente Server. Deshalb sollte gut überlegt werden, ob der eigene Account wirklich unbedingt dort sein muss. Der Sinn des Fediverse ist nämlich, gerade nicht alle Eier in einen Korb zu legen, sondern föderiert zu arbeiten. Es soll keinen zentralen Punkt geben, dessen Ausfall das gesamte Netz gefährdet. So ein problematischer Punkt wird "single point of failure" genannt.